BlogDatenschutzRechtliches

Ein Jahr Datenschutzgrundverordnung

Die DSGVO ist nun seit einem Jahr anwendbar und sorgt seitdem für mehr Selbstbestimmung in Bezug auf die persönlichen digitalen Daten für europäische Bürger. Zumindest theoretisch. Dass sich viele Unternehmen trotzdem noch nicht um den Datenschutz gekümmert haben, zeigen die folgenden Zahlen:

In den 28 EU-Staaten gab es im letzten Jahr insgesamt über 144.376 Anfragen und Beschwerden bezüglich des Themas Datenschutz, es wurden von den zuständigen Behörden mehr als 89.000 Datenschutzverletzungen festgestellt. (Quelle: https://edpb.europa.eu/news/news/2019/1-year-gdpr-taking-stock_de)

 

Aus Fehlern lernen

Bisher wurden vergleichsweise wenig Bußgelder (und in geringer Höhe) verhängt, es wurden von den entsprechenden Institutionen eher Verwarnungen ausgesprochen. Eine große Ausnahme ist die Strafe gegen Google: Ein französisches Gericht verurteilte den Konzern zu 50 Millionen Euro. In Zukunft wird der mögliche Strafrahmen aber wohl auch bei kleineren Firmen stärker ausgeschöpft werden – dann können sich die Bußgelder auf bis zu 20 Millionen oder 4% des weltweiten Jahresumsatzes belaufen.

 

Vorteile der DSGVO

Gegen alle Erwartungen ist es bisher auch nicht zu der gefürchteten Abmahnwelle gekommen.

Die bisher gestellten Anfragen und Beschwerden aus der Bevölkerung haben aber gezeigt, dass Bürgerinnen und Bürger ihre Datenschutzrechte mittlerweile verstärkt und selbstbewusst wahrnehmen.

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Ulrich Kelber (SPD), zieht eine durchaus positive Bilanz zum ersten Jahr der DSGVO. So gelte erstmals ein in der gesamten EU unmittelbar anwendbares Datenschutzrecht. Zudem zeige sich, dass sich dieses weit über Europa hinaus zu einem Standard entwickelt, an dem sich Staaten und Regionen in Asien, Nord- und Südamerika orientieren.

 

Seid Ihr schon sicher?

Über den WinWorker haben wir Euch über die Rechteverwaltung bereits ein praktisches Werkzeug an die Hand gegeben, damit Ihr firmenintern den Zugang zu Kundendaten einschränken könnt. Mit eurer AVV habt Ihr ebenfalls einen entscheidenden Schritt gemacht. Außerdem braucht Ihr einen Datenschutz-Verantwortlichen im Betrieb – diesen könnt Ihr aber auch „outsourcen“.

Was Ihr noch tun könnt (und solltet), besprecht Ihr am besten mit einem Experten, der sich auf den Datenschutz spezialisiert hat.

Auch das Internet liefert wichtige Basisinformationen (mehr Informationen findet Ihr u.a. auf der Seite des Europäischen Datenschutzausschusses https://edpb.europa.eu/edpb_de).

Wer von Euch noch nicht gehandelt hat, sollte das jetzt unbedingt nachholen!

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In den 28 EU-Staaten gab es im letzten Jahr insgesamt über 144.376 Anfragen und Beschwerden bezüglich des Themas Datenschutz, es wurden von den zuständigen Behörden mehr als 89.000 Datenschutzverletzungen festgestellt. (Quelle: https://edpb.europa.eu/news/news/2019/1-year-gdpr-taking-stock_de)

 

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Bisher wurden vergleichsweise wenig Bußgelder (und in geringer Höhe) verhängt, es wurden von den entsprechenden Institutionen eher Verwarnungen ausgesprochen. Eine große Ausnahme ist die Strafe gegen Google: Ein französisches Gericht verurteilte den Konzern zu 50 Millionen Euro. In Zukunft wird der mögliche Strafrahmen aber wohl auch bei kleineren Firmen stärker ausgeschöpft werden – dann können sich die Bußgelder auf bis zu 20 Millionen oder 4% des weltweiten Jahresumsatzes belaufen.

 

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